Evangelische Jugend Hamburg

Wir ist wo Du bist: [EJH]

Geldquellen

Geld, damit alle mit dabei sein können

Teilnahme von Kindern und Jugendlichen aus 'einkommensschwachen Familien' an Freizeiten (Pos. 2.3.2.2)

Hier richtet sich die Förderung nicht an die 'Freizeit als Ganzes' sondern an die einzelnen Teilnehmenden, die sich den Teilnehmerbeitrag nicht leisten können. Dies sind z.B. alle „ALG II" Empfänger oder Kinder aus Familien, die „Hilfe zur Erziehung" erhalten. Aber auch viele Familien mit „normalem" Einkommen können zuschussberechtigt sein. Deshalb sollte den Familien schon in der Ausschreibung oder bei Info-Abenden Mut gemacht werden, dieses Geld zu beantragen. 

Bitte lest Euch zunächst das  Merkblatt der EJH durch.

Die Eigenbeiträge der Familien / Institutionen (HzE) richtet sich nach der Höhe des Haushaltseinkommens. Die aktuellen Sätze stehen in dem Merkblatt der Behörde zur Förderung von Freizeiten

Vor der Freizeit: Einkommensberechnung, Antrag, Fristen

Um den Anspruch der einzelnen Familien zu prüfen findet eine individuelle Einkommensprüfung statt. Dazu dient das von der Behörde stammende

Excel-Berechnungsformular

Dieses wird von den Hauptamtlichen / der Freizeitleitung ausgefüllt. Alle Angaben müssen von den Erziehungsberechtigten mit Belegen nachgewiesen werden. Diese Belege (ALG II-Belege, Miet- und Einkommensnachweise etc) müssen kopiert und 7 Jahre lang (!) vor Ort sicher aufbewahrt werden. (Datenschutz). An die [EJH] geht nur das Berechnungsformular mit Unterschrift und Stempel der Gemeinde /des Trägers. Dazu kommt spätestens 2 Wochen vor der Freizeit das Antragsformular.

Antrag Zuschüsse für Freizeiten als Exceltabelle

Nach der Freizeit:

Spätestens vier Wochen nach der Freizeit benötigen wir

Die Höhe der Förderung bezieht sich diesmal auf die zahlenden Teilnehmenden. Deshalb sollten die Mitarbeitenden, die keine TN-Beiträge leisten auf der Teilnehmendenliste markiert werden (Neue Spalte „T" für TeamerIn.) Da für die „Einkommensschwachen" kein Wandereuro ausgezahlt wird, sollten auch sie in der Teilnehmendenliste markiert werden - z.B. mit „2.3.2.2" in der Vermerke-Spalte.

Auszahlung

  • Falls euer Antrag nicht bewilligt werden kann, erfolgt umgehend ein Bescheid durch die [EJH].

  • Wir versuchen zeitnah auszuzahlen. Um eine gerechte Verteilung der Förderung zu gewährleisten bitten wir Euch, auch langfristig schon Anträge einzureichen.

  • Die Auszahlung erfolgt spätestens im Dezember auf die im Antrag angegebene Kontoverbindung. Ihr erhaltet zeitnah ein Schreiben, in dem die Höhe des Zuschusses bestätigt wird.

  • Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass insgesamt mehr Geld beantragt wurde, als wir zur Verfügung hatten. Es kann deshalb sein, dass nicht der volle nachgewiesene Zuschussbetrag, sondern nur ein für alle gerechter Prozentanteil ausgezahlt werden kann.

In der Praxis ergeben sich immer noch Fragen. Bitte wendet Euch an Siegmar Grapentin. Viel Erfolg!

Nach der Freizeit ist vor der Freizeit

Der allgemeine Zuschuss zu Freizeiten - auch bekannt als 'Wandereuro' (Pos. 2.3.2.1)

  • Dieser Antrag soll spätestens vier Wochen nach der Freizeit bei der [EJH] ankommen.

  • Es gibt einen pauschalen Zuschuss.

  • Ohne Angabe der Belege/Abrechnung wird pauschal die Freizeitarbeit der Gemeinde / des Trägers fördert. Der Zuschuss ist auch unabhängig von den Teilnehmerbeiträgen.

  • Dabei berechnet sich die Höhe der Förderung durch die Anzahl der Tage und die Anzahl aller Menschen, die an einer Freizeit teilgenommen haben und die auf der Teilnehmendenliste unterschrieben haben.

  • Im Prinzip gibt es 1,-€ pro Tag und Teilnehmerin.

  • Nicht gefördert werden diejenigen, die über die Position 'Einkommensschwache' (Pos. 2.3.2.2) einen Zuschuss erhalten.

  • Grundsätzlich gibt es den Wandereuro für alle

a.) die ihren Wohnsitz in der Freien und Hansestadt Hamburg haben und

b.) vom 6. bis zum vollendeten 27. Lebensjahr.

  • TeilnehmerInnen aus anderen Bundesländern können bis zu 33% berücksichtigt werden, wenn sie regelmäßig an Veranstaltungen der Jugendarbeit in Hamburg teilnehmen.
  • Ältere (Ü 27) und Leitungspersonen dürfen „angemessen mit einbezogen“ werden.
  • Die Behörde geht von einem Verhältnis von 1 TeamerIn auf 8 Teilnehmende aus.