Evangelische Jugend Hamburg

Wir ist wo Du bist: [EJH]

Reformation Rebellion Revolution

 

Was ist der christliche Weg zum Frieden?

Dieses Jahr ist das ganze Jahr Reformation: Martin Luther als Poster, Playmobilmännchen und Musicalstar. Er hat die Welt verändert und war doch nur ein einfacher Mönch aus Mitteldeutschland. Viele Konfirmanden und Jugendgruppen haben sich mit seinem Leben beschäftigt oder sind sogar nach Wittenberg gepilgert.
Aber wir lernen auch, dass seine Reformation nicht nur Frieden in die Welt gebracht hat.
 
Die aktuelle Weltlage ist nicht einfach. In vielen Ländern kocht die Volksseele und das Vertrauen in die Politiker schwindet. Von der arabischen Revolution ist vielfach nur Krieg und Lied übrig geblieben. Und was wird uns die Bundestagswahl bringen? Der G20 Gipfel liegt hinter uns uns, und wir haben erlebt wie die Menschen in Hamburg auf die Machtfiguren der Welt reagieren: Manche mit gewalttätiger Rebellion, andere demonstrierten freidlich für eine Revolution und wieder andere liefen mit bei Demonstrationen mit der ganzen Familie.
Die Frage ist: Bleibt alles friedlich? und was bringt wirklich etwas für den Frieden?
 
In der Geschichte waren die Veränderungen meistens mit Gewalt und Leid verbunden.
Bonhoeffer, Martin Luther King, Ghandi und auch die Menschen der friedlichen Revolution von 1989 in Deutschland haben andere Wege gesucht.
 
Auch Jesus hat nicht mit dem Schwert gekämpft sondern mit Worten und dem Einsatz seines Lebens.
 

Jugendtag 2017

Wir wollen in diesem Jahr beim Jugendtag am Buß- und Bettag die Jugendlichen auffordern, darüber nachzudenken, was eine friedliche Lösung für die Konflikte in der Welt sein könnte. Und was sie selbst dazu beitragen können.
 
Müssen Veränderungen in Gesellschaften immer mit Gewalt einher gehen, oder haben wir als Christen etwas anderes anzubieten, um die Situation besser zu machen und eine friedliche Welt zu gestalten?
 
Wir als [EJH] Vorstand haben für den Jugendtag dieses Thema beschlossen und wünschen uns wieder eine große Beteiligung. Nach dem zentralen Jugendtag 2016 wollen in diesem Jahr wieder in den Regionen zusammen arbeiten. Viele haben sich schon Gedanken gemacht und entsprechende Absprachen getroffen.
Wir wollen in den nächsten Wochen Material sammeln und zur Verfügung stellen. Wie ihr wisst ist die Stelle des Bildungsreferenten im Umbruch. Deshalb sind wir auf breite Unterstützung angewiesen. Wir freuen uns, wenn alle, die für Andachten, Workshops und Jugendgottesdienste Ideen unter diesem Thema entwickeln, diese mit allen Teilen.
 
Schickt doch bitte Eure Ideen-Schnipsel an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Wir werden ein Plakat gestalten lassen, das Platz für Eure lokalen Informationen lässt (Weißfläche in etwa DinA5). Als Motividee haben wir eine Bildcollage aus verschiedenen Revolutionsbildern und den genannten Vorbildern im Kopf. Vielleicht so im Banksy-Style. Auch ein Festivalband zum Verteilen soll es geben.

770 Leute beim Jugendtag

GEMEINSAM.LEBEN.LERNEN stand auf dem Plakat für den Buß- und Bettag 2016 und hat 700 Menschen aus 40 Kirchengemeinden und regionaler ev. Jugend in den Terminal Tango gelockt.

Mit dabei waren auch Gemeinden, die nicht zu Hamburg - aber zu den beiden "Hamburger" Kirchenkreisen gehören: Ahrensburg, Großhansdorf, Oststeinbek, Uetersen, Harksheide und Schenefeld.

Aus dem Hamburger Westen waren waren Niendorf, Lokstedt, Schnelsen, Altona, Osdorf, Lurup, Othmarschen und Groß-Flottbek vertreten. Wilhelmsburg, Harburg, Kirchdorf waren aus dem "Süden" ebenso am Start wie Kirchwerder, Bergedorf, Lohbrügge und Neuallermöhe. Hamm, Wandsbek, Barmbek, Dulsberg, aus dem "Osten" so wie Volksdorf, Meiendorf, Langenhorn aus dem "Norden". Aus der "Mitte" waren Eimsbüttel, Hoheluft, Neustadt und Winterhude dabei. 

Über 70 Menschen waren bei der Organisation, den Workshops oder auf der Bühne engagiert. Gerahmt wurde der Tag durch einen Jugendgottesdienst, der von Pastorin Jil Becker und Diakon Elmar Förster und dem JuGo-Team der Kreuzkirche Wandsbek gestaltet wurde. Tobias Voß vom [EJH]-Vorstand führte als Moderator durch den Tag. Musik gab es von der Gospel-Soul-Band um Eileen Hamlet (Multi Gospel Experience, MGE) von Worship United, einer Gruppe von Jugendlichen, die im ökumenischen Forum in der Hafencity regelmäßig gemeindeübergreifende Gottesdienste gestaltet und von der Jugendband aus Meiendorf. 

Ein beeindruckendes Highlight war die Uraufführung des Stückes der HipHop-Academy zum Lutherjahr. Über 40 Workshops vermittelten den Jugendlichen ganz vielfältige Gedankenanstöße zum Thema. Das gemeinsame "Picknick" verstärkte noch einmal die Erfahrung einer großen Gemienschaft.

GEMEINSAM. LEBEN. LERNEN.

Jugendtag am Buß- und Bettag 2016

16. November 2016 | 9-15 Uhr | Terminal Tango - Hamburg Airport | (S1)

Worum geht´s?

Als [EJH] wollen wir die Vielfalt der Stadt erlebbar machen - mit jungen Christen aus den unterschiedlichsten Kirchen gemeinsam feiern - voneinander lernen - miteinander Spaß haben - inklusiv & interkulturell, mit vielen kreativen Workshops und reichlich Musik. Hier geht es zum Programm. Änderungen sind jederzeit mögllich!

Wer ist eingeladen?

Der Jugendtag wird ein Fest für Jugendliche, Konfirmanden und Gruppen verschiedener Herkunft. Der Buß- und Bettag ist ein gesetzlich geschützter evangelischer Feiertag, an dem evangelische Schüler*innen auf Antrag schulfrei erhalten. Wir wollen Integration leben und erwarten deshalb, dass auch nicht-evangelische Schüler*innen an diesem Tag teilnehmen können. Jugendliche ab 12 Jahren sind als Teil einer Jugendgruppe in Begleitung von Teamern und Hauptamtlichen eingeladen.

Location:

Im „Terminal Tango“ haben wir reichlich Platz, um eine große Erfahrung von Gemeinschaft möglich zu machen. Die Halle wurde komplett umgebaut. Nun haben wir einen Bühnenbereich mit viel Platz für über 1.000 Menschen. Die Halle ist nicht bestuhlt, aber wir haben Sitzkissen aus Schaumstoff. Wer mag, kann sich ein eigenes Sitzkissen mitbringen. Zusätzlich ist Platz für Workshops und Aktionen nebenan und in einer weiteren Halle. Der Terminal Tango ist gut zu erreichen über die S1 zum Hamburg-Airport.

Highlight:

Die Hip-Hop-Academy erarbeitet gerade ein Stück zum Luther Jahr. Dieses Stück wird beim Jugendtag Premiere haben. Das macht uns besoonders stolz! Wir sind gespannt, wie die Jugendlichen mit ihren künstlerischen Mitteln ausdrücken, was Ihnen Luther´s Gedanken heute sagen.

Das Thema:

"Gemeinsam. Leben. Lernen." wird aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Jugendlichen werden animiert, sich in ganz kurzen oder auch längeren Aktionen und Workshops mit einzubringen.

Gottesdienst:

Der ganze Tag ist ein Gottesdienst. Das bedeutet wir betten alle Elemente in einen gottesdienstlichen Ablauf ein. Wir starten mit der Begrüßung und enden mit der Bitte um Gottes Segen. Dazwischen sind Lieder, Gedanken, Bibelstellen und Gebete über den Tag verteilt. Geleitet wird der gottesdienstliche Teil vom JuGo-Team aus der Kreuzkirche Wandsbek rund um Diakon Elmar Förster und Pastorin Jil Becker.

Workshops:

Es wird Zeiteinheiten von ca. 1h geben, in denen die Jugendlichen frei Workshops besuchen können. Eine Laufkarte und ein „Spiel", bei dem es um das Sammeln möglichst vieler Punkte geht, wird die Jugendlichen motivieren. Wir freuen uns über alle, die den Tag mit einem eigenen Angebot bereichern wollen. Die Aktionen müssen nicht lang sein. Bitte fragt einfach nach und benutzt das Workshopformular für die Anmeldung.

Verpflegung:

Es wird ein Picknick geben - keinen Hummer. Das bedeutet, alle sollen etwas für sich und ein wenig mehr mitbringen. Kleine snacks, Finger Food. Wir werden Gruppen  zu etwa 15 Leuten bilden und gemeinsam ein riesen Picknick veranstalten. Bitte bringt auch etwas zu trinken mit. Hummer und ein reich gedecktes Buffet wie auf dem Plakat zu sehen, können wir nicht anbieten. Das Plakatmotiv weißt auf das Abendmahl hin und darauf, dass wir beim Essen wunderbare und internationale Gemeinschaft erleben können.  

Kontakt:

jugendtag(at)ejh-online.de

jonas.romann(at)ejh-online.de

 

 

Luther on Stage

Workshop of Lucas Cranach the Elder, The Metropolitan Museum of Art, New York / hip-hop-soul-florianopolis-sc-movdancas-foto-claudio-etges-1.Eine Performance der HipHop Academy Hamburg  im Auftrag der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland zum 500-Jahre Luther-Jubiläum

Luther.on.stage

Im Rahmen des Jugendtags 2016: GEMEINSAM. LEBEN. LERNEN. im Terminal Tango am 16.11.2016 (EJH Buß-und Bettag) feiert die Performance „Luther.on.stage“ Premiere.

Das Stück, das im Auftrag der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland zum 500-Jahre Reformations-Jubiläum in Zusammenarbeit mit der HipHop Academy Hamburg (konfessionslos) entstand, versucht in einer freien Interpretation sich den Kernthemen, die auch Luther zu seiner Zeit bewegt haben, künstlerisch zu nähern. Der reformatorische Geist und seine freiheitliche und emanzipatorische Wertorientierung sollen Bildungsschranken überschreiten und alle gesellschaftlichen Bereiche einbeziehen. Für diese Werte steht auch die HipHop-Kultur, die als größte Jungendbewegung der Welt, mit ihren künstlerischen Ausdrucksformen Grenzen überwindet. Ermöglicht durch die gemeinsame Arbeitsgrundlage aller Künstler, die traditionellen Prinzipien der Hip-Hop-Kultur: Offenheit, Toleranz, Gewaltfreiheit und Respekt.

„Es war eine sehr kurze und emotionale Zeit, in der die Performance Luther.on.stage entstanden ist. Wir haben uns erst in Teams aufgeteilt, die sich jeweils mit Text, Musik und Tanz zu den Kernthemen, die Luther zu seiner Zeit bewegt haben, beschäftigten. Unser Ziel war es das Universelle in diesen Themen zu suchen und uns aus heutiger Sicht damit zu befassen. Am Tag der Vorpremiere war ich sehr gespannt, das Projekt zu zeigen, da wir mit gewählten Bildern und Worten gefühlt den Unmut der Zuschauer riskiert haben. Aber es kam ganz anders. Vielleicht hat diese Tatsache am meisten mit Luther zu tun.“
                                          (Anatoly Zhivago / Regisseur, Dramaturg)

Zum ersten Mal beim Jugendtag 2016Die HipHop-Academy Hamburg erarbeitet zur Zeit eine kompakte Show zum Luther-Jahr 2017. Im Rahmen des Jugendtags 2016: GEMEINSAM. LEBEN. LERNEN. im Terminal Tango wird die Premiere sein. Die 30 Min. Tanz-und HipHop-Performance soll dann später bei vielen Gelegenheiten 2017 auf die Bühne kommen. Anfragen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wir leiten sie dann weiter.

 

Anmeldung für Kirchengemeinden, Jugendverbände, Gruppen

Der Jugendtag 2016 findet am Mittwoch, den 16. November 2016 von 9-15 Uhr im Terminal Tango statt. 

Dabei sein können Jugendliche aus Kirchengemeinden, Jugendverbänden und Gruppen. Da der Buß- und Bettag zwar ein anerkannter religiöser Feiertag - aber kein Feiertag mit arbeits- / schulfrei ist, müssen alle Teilnehmenden bei ihrer Schule einen Antrag auf Befreiung vom Unterricht stellen. Die Anträge finden sich hier zum Download.

Die Anmeldung bei der [EJH] geschieht immer gruppenweise. Eine gute Planung ist uns wichtig. Deshalb bitten wir frühzeitig um die Rückmeldung über das Anmeldeformular

Wir suchen auch nach Teams, die Workshops zum Thema anbieten. Bitte ebenfalls das Anmeldeformular benutzen. Wir setzen uns dann mit Euch in Verbindung.

 

 

Erklär mir den Buß- und Bettag

Buß- und Bettag - Was ist das und was heißt das?

Der Buß- und Bettag ist ein christlicher – naja evangelischer - Feiertag, an dem aber nicht mal (arbeits-)frei ist – außer im Freistaat Sachsen.

Eigentlich gab es ihn mit viel Hin und Her seit Ende des 19. Jahrhunderts in den deutschen Ländern nur immer ganz kurz. Als gesetzlicher Feiertag im vereinten Deutschland nur von 1990 bis 1994. Abgeschafft wurde er 1995 um Geld für die Pflegeversicherung zu haben, denn ein freier Arbeitstag bedeutet für die Unternehmer immer auch einen kleinen Verlust. 

Als evangelische Christen feiern wir ihn aber trotzdem. Und deswegen dürfen wir auch schulfrei beantragen, denn der Staat erlaubt, dass wir unsere religiösen Feiertage gemeinsam feiern.

Darum geht es an diesem Tag: Buße und Gebet

Buße ist, wenn wir einsehen, dass wir auf dem falschen Weg sind, als Einzelne aber auch als Gesellschaft – vielleicht sogar als Menschheit. Dann wollen wir (hoffentlich) umkehren: Zurück auf einen guten Weg, einen, der uns ins Leben führt und nicht ins Unglück.

Manchmal kapiert man das nicht alleine, dann ruft jemand: „Halt Stopp! So geht das nicht, das geht schief, ihr lauft in die Sackgasse, du hast dich da in was verrannt, was dir und anderen schadet“.

Die Bibel und die Buße

So hat Jesus den Leuten in Israel gesagt: „Tut Buße und kehrt um! Wendet Euch wieder Gott zu. Betet und startet neu durch.“

Auch im Buch 'Jona', der Bibelgeschichte von dem Mann, den Gott in die total 'kaputte' Großstadt Ninive sendet, geht es um genau das: Jona soll ihnen sagen, dass sie umkehren sollen. Und - nach der kleinen Nebengeschichte im Bauch des Wals – am Ende tun sie es: Die Menschen von Ninive sahen ihre Fehler ein, beteten und flehten zu Gott um Gnade und Hilfe. Indem sie und sogar die Tiere 'fasten', machten sie klar, wie ernst sie es meinen.

So hat es auch Jesus gemeint: Bittet Gott um Vergebung, fangt von vorne an und lebt in Zukunft anders: als neue Menschen.

Der Buß- und Bettag - Ein Tag zum Feiern?

In diesem Sinne ist der Buß- und Bettag eigentlich kein „Feier“-Tag, sondern ein Nachdenk-Tag. Wo woll(t)en wir mit unserem Leben eigentlich hin? Und wenn wir dann feststellen: Falsch abgebogen – verlaufen, dann wird es Zeit, die Richtung zu wechseln. Aber dieses Nachdenken muss uns nicht depressiv machen. Denn wie Jesus es sagt: Es gibt Hoffnung! Es gibt die Chance, etwas zu ändern. Und das ist dann doch wieder ein Grund zum Feiern.

Was besonderes: Die evangelische Jugend in Hamburg

Beim Jugendtag am Buß- und Bettag bringt die [EJH], die evangelische Jugend Hamburg, jedes Jahr viele (manchmal über 1.000) Jugendliche dazu, sich solchen Fragen zu stellen:

Wie ist das denn mit dem Thema Klima oder dem Thema Gerechtigkeit oder auch dem Nationalismus oder dem Wasser – aber auch mit dem Leben und Glauben der Jugendlichen heute? Was läuft nicht so gut, wer kann was ändern? Was hat das mit mir, mit meiner Stadt, mit dem Rest der Welt und mit Gott zu tun.?

In diesem Sinne nehmen wir den Feiertag ernst und versuchen, ihn immer wieder neu mit Leben zu füllen – für die Jugendlichen, die ihn gemeinsam feiern - vielleicht sogar auch für die Menschen in unserer Stadt.

Antrag auf Unterrichstbefreiung

In Hamburg ist  - wie in den meisten Bundesländern - der Buß- und Bettag ein anerkannter evangelischer Feiertag. Aber er ist kein Tag, an dem es automatisch schulfrei oder arbeitsfrei gibt (wie bei den gesetzlichen Feiertagen). Deshalb müssen alle Schüler*innen und Arbeitnehmer*innen, die an diesem Jugendtag teilnehmen wollen, für sich selbst eine "Befreiung vom Unterricht" beantragen.

Verfahren

Wir haben dazu ein Antrags-Formular entwickelt.

Dieser Antrag soll jeweils von den Erziehungsberechtigten ausgefüllt und unterschrieben werden.

Durch die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) ist in Hamburg eindeutig eine "Muss-Regel" formuliert worden: "Evangelischen Schülerinnen und Schülern muss an folgenden Tagen die Gelegenheit gegeben werden, an einem Gottesdienst teilzunehmen: am Reformationstag - am Buß- und Bettag".

Die Schule (Klassenlehrer oder Schulleitung / Sekretariat) genehmigen mit Stempel und Unterschrift.

Die Schulbefreiung ist keine automatische Anmeldung zum Jugendtag. Sie dient der Kirchengemiende vor Ort als Legitimation. 

Die Anmeldung bei der [EJH] geschieht durch die Kirchengemeinden oder Jugendgruppen als "Gruppenanmeldung".

Die vollständige Regelung zu religiösen Feiertagen auch anderer Konfessionen findest Du hier.

Fragen

Können auch Jugendliche, die nicht zur [EJH] gehören (also keine evangelischen Christen sind) an dem Jugendtag teilnehmen?

Ja. Allerdings gilt für sie nicht, dass die Schule Unterrichtsbefreiung gewähren muss - sie kann aber.

Soll ich das Formular an die [EJH] senden?

Nein, das Formular gibst Du bei Deinem/ Deiner  Jugendmitarbeiter*in / Diakon*in / Pastor*in vor Ort ab.

Schulbefreiung gibt es für einen Gottesdienst. Ist der Jugendtag ein Gottesdienst?

Ja. Wir starten "Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heilgen Geistes" und enden mit dem "Segen". Alles dazwischen ist für uns Gottesdienst, auch wenn die bekannten gottesdienstlichen Elemente über den Tag verstreut sind.

Noch Klärungsbedarf? Schreib einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Gesetzliche Regelungen zur Befreiung vom Schulunterricht an kirchlichen Feiertagen

Mitarbeitende und Teilnehmende

am "[EJH]-Jugendtag am Buß- und Bettag" können für diesen Tag schulfrei beantragen, denn der Buß- und Bettag ist als kirchlicher Feiertag gesetzlich geschützt.

Die gesetzlichen Regelungen für Hamburg und Schleswig-Holstein finden sich jeweils in den Feiertagsgesetzen.

Den ANTRAG auf UNTERRICHTSBEFREIUNG hier.

Hamburg:

Gesetz über Sonntage, Feiertage, Gedenktage und Trauertage (Feiertagsgesetz)

vom 16. Oktober 1953 in seiner am 19. Juni 2013 geänderten Fassung

§ 3

(1) An kirchlichen Feiertagen ist den Beamten und Arbeitnehmern sowie den zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten, die Mitglieder einer staatlich anerkannten Religionsgemeinschaft sind, Gelegenheit zum Besuch des Gottesdienstes ihrer Religionsgemeinschaft zu geben, soweit unabweisliche betriebliche Notwendigkeiten nicht entgegenstehen.

(2) An kirchlichen Feiertagen staatlich anerkannter Religionsgemeinschaften ist den Schülern auf Wunsch Unterrichtsbefreiung zum Besuch des Gottesdienstes ihrer Religionsgemeinschaft zu gewähren.

Quelle: http://www.landesrecht-hamburg.de/

Schleswig Holstein

Gesetz über Sonn- und Feiertage (SFTG) Vom 28. Juni 2004

§ 7

Dienst- und Arbeitsfreistellung

  1. Den in einem Beschäftigungs- oder Ausbildungsverhältnis stehenden Mitgliedern der Religionsgemeinschaften ist, soweit betriebliche Notwendigkeiten nicht entgegenstehen, an den Feiertagen ihres Bekenntnisses Gelegenheit zu geben, am Gottesdienst teilzunehmen.

  1. Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern ist an den Feiertagen ihrer Religionsgemeinschaften Gelegenheit zu geben, am Gottesdienst teilzunehmen.

  2. Am Buß- und Bettag ist Personen, die in einem Beschäftigungs- oder Ausbildungsverhältnis stehen, auf Antrag unbezahlte Freistellung für den gesamten Tag zu gewähren, soweit betriebliche Notwendigkeiten nicht entgegenstehen. Schülerinnen und Schüler werden an diesem Tag auf Antrag vom Unterricht freigestellt.

Quelle: http://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/

Geschichte des Jugendtags am Buß- und Bettag von 1992 bis 2014

BB 1992

1992

Ob dies die erste Veranstaltung der [EJH] zum Buß- und Bettag war ist nicht sicher - wer weiß es? Bitte melden!

Auf jeden Fall wurde sie in Form einer Übernachtung in der Jugendfreizeitstätte "Reiherhorst" in Maschen (Harburg) gefeiert. Das Freizeitheim ist seit 2010 geschlossen.

Wahrscheinlich kamen auch in 1993 und 1994 dort Jugendliche und junge Erwachsene zusammen und "tagten" die Nacht durch bis zum Mittagessen am Buß- und Bettag.

 Das Motto: Sehn Süchte

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

BB 1995

 

1995

Geänderte Rahmenbedingungen: Der gesetzliche Feiertag wird zu Gunsten der Pflegeversicherung im vereinten Deutschland abgeschafft.

BB-1995-Streichung

Einen ganz anderen Chrakter bekam die Bußtagsveranstaltung 1995 mit einer "Tempeltour". Durch die Hamburger Inenstadt zog ein Demonstrationszug, der an Stationen wie Geldtempel, Konsumtempel, Fast-Food-Tempel und Sicherheitstempel halt machte. Es ging also deutlich politisch zu und das Ganze hatte einen Demonstrationscharakter.

Das Motto: Zuviel des Guten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 BB 1997Über die Jahre 1996 und 1998 liegen zur Zeit keine Informationen vor.

BB 1999

 

1997

Als Nachmittagsveranstaltung und mit hohem politischem Besuch (Hans Koschnik) wurde das Thema Krieg und Frieden in St. Petri diskutiert. 

Motto: NIE WIEDER KRIEG! damals und heute

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1999

Wieder auf dem Reiherhorst mit Übernachtung - diesmal zur auch heute noch aktuellen Frage der Lebensentwürfe, Utopien. und Lebensentwürfe. Mit dabei "Das Dreieck" - lesbische und schwule Jugendliche.

Motto: LIFE UNLIIMTED 

 

 

 

 

 

 

BB 2000

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2000

In der Hauptkirche St. Michaelis  trafen sich Jugendliche mit einem "Blick in den Spiegel" Wollen oder Sollen wir alle "Schön, reich und berühmt" werden?

 

 

 

 

BB 2001

 

 

2001

Die neue Tradition war durch die Zusammenarbeit der [EJH] mit den noch fünf Kirchenkreisen in Hamburg geprägt. So wurde der Buß- und Bettag diesmal in Niendorf gefeiert.

Wieder in Form einer Prozession durch den Stadtteil. Also mit öffentlichem Charakter.

Motto: Allein machen sie dich ein  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2002 

2003

BB20042004 

Die Franz-von-Assisi Kirche in dem neuen Stadtteil "Neuallermöhe-Ost" im Bezirk Bergedorf platzt aus allen Nähten. Statt der erwarteten 400 Jugendliche kommen 700!

Motto: Was glaubst Du?

BB 2005

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2005

Ein Experiment auf dem Wasser mit dem Kirchenkreis Blankenese. Start in der Blankeneser Kirche. Dann Fahrt mit Barkassen Richtung der Hauptkirche St. Katharinen. Unterwegs Workshops, die jedoch wegen des Regens und der schlechten Tonverhältnisse an Bord schwierig waren. Die Hauptkirche mit ihren fast 2m breiten Säulen erwies sich ebenfalls nicht als optimaler Veranstaltungsort.

Das Thema bleibt wichtig: 

Motto: Was(ser) verbindet 

 

 

 

 

BB 2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2006

Mit einer MIschung aus Demonstration (Kurzer Sternmarsch zum Kolsterstern), Workshops und Abschlußgottesdienst versucht die [EJH] politische und geistliche Aussagen zu verknüpfen.

Motto: Du bist mir ähnlich - Gott sei Dank!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BB 2007

 

2007  

Für alle die dabei waren ein sehr beeindruckender Tag. Bei Kälte Stationenlauf über das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Bewegender Abschluss in der großen Halle. 

Motto: Erinnern + Handeln

BB 2008

 

2008

Durch das mutikulti / multireligiöse Altona ging es vorbei an Stationen verschiedener Religionen. Abschlussveranstaltung in der Großen Freiheit 36.

Motto: Grosse Freiheit Glauben 

 

 

BB 2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2009 

Neue Organisationsform. Die Umstrukturierung der Kirchenkreise zu nur noch zwei großen Einheiten (Hamburg-Ost und Hamburg-West/ Südholstein) machten neue Überlegungen notwendig: 

Start in 12 Regionen (ca. 4-6 lokale Gemeinden arbeiten zusammen) mit Andacht und 4 Workshops a 15-20 Min. Dann kurzer öffentlicher Zwischenstopp mit Verpflegung und Treffpunkt in der sehr vollen Hauptkirche St. Petri.

Das Thema nimmt die Frage auf was 'Buße' bedeutet.

Motto: Jetzt mal ehrlich. 

 

 

 

BB 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2010

Nach dem Thema Buße findet in 2010 das Thema Gebet einen inhaltlichen Anschluss. Die Organisationsform mit lokalem Start und zentralem Abschluss klappt gut.  

Der Gottesdienst im Michel bleibt - neben den starken Besucherzahlen -  wegen der a capella Band "Die Herren Simple" in Erinnerung.

Motto: @Gott 

 

 

 

 

BB 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2011

 Hamburg ist europäische Umwelthauptstadt. Die [EJH] nimmt dies zum Anlass nach zwei "christlichen" Fragestellungen wieder mehr politisch zu sein. Und auch mit der Form wird experimentiert: Alle zusammen (knapp 1000 Leute sind unterwegs) kommen zum Terminal Tango am Flughafen und durchlaufen 40 Stationen mit ganz unterschiedlichen Fragestellungennzum Thema.

Mitmachaktionen, Gesprächsrunden, Info-Workshops wechslen sich ab. Die Abschlussband polarisiert. 

Motto: KLIMA x 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BB 2012

2012

Die Verunsicherung Jugendlicher wird in den Workshops aufgenommen. Der Abschluss im vollen 'Michel' gelingt nicht ganz: Abendmal mit Weintrauben und über 1000 Jugendlichen im Konfirmandenalter ist schwierig.

Motto: Per Anhalter durchs Leben 

 

 

 

 

 

nbsp;

 

 

BB 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2013

Nachdem das Motto gefunden und die Planungen größtenteils gelaufen waren kam in Hamburg durch das Kirchenasyl der sog. "Lampedusa-Gruppe" eine breite Debatte um die Frage des Umgangs mit Flüchtlingen aus Afrika auf.

Während in den inzwischen 14 lokalen Stationen wie gehabt mit Andacht in Workshops "Helden gesucht" wurden - schienen sie mit den Göästen ausLampedus und den Unterstützern aus der St. Pauli-Kirche gefunden. Der Rock`n`Roll Gottesdienst in der Sporthalle hatte beindruckende Momente - und Längen.   

Motto: Helden gesucht

 

 

 

 

 

 

 

BB 2014

 

 

 

 

 

2014

"Wir wollen mehr Interaktion und begegnung zwischen den Jugendlichen" war ein deutliches Feedback von 2013. Das Vorbereitungsteam versuchte dies aufzunehmen und verlegte eine Workshopphase in das Terminal Tango. Diesmal passten Technik und Ort und viele kamen. Aber mancher war von der anspruchsvollen Aufgabe mit mehre als 4 - 8 und dann 16 Fremden Leuten zu sprechen überfordert.

Motto: ich? einfach? unverbesserlich?

 

GEMEINSAM.LEBEN.LERNEN: Jugendtag am Buß- und Bettag 2016 Erste Bilder (Alle Fotos: Matthias Scharf)

Eindrücke vom Jugendtag am Buß- und Bettag 2014

  • BB2014-0-Terminal Tango Hallo leer
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  • BB2014-16-RuthBaehnk 245
  • BB-2014-23a-SG 4
  • BB-2014-18-SG 13
  • BB-2014-23-SG 51
  • BB2014-24-RuthBaehnk 270
  • BB2014-25-RuthBaehnk 283
  • BB2014-26-RuthBaehnk 288
  • BB2014-27-RuthBaehnk 311
  • BB2014-30a-RuthBaehnk 312
  • BB2014-28aRuthBaehnk 192
  • BB2014-29-RuthBaehnk 316
  • BB2014-21-RuthBaehnk 211
  • BB2014-30-RuthBaehnk 239
  • Danke
    an alle die von Beginn an mit dabei waren und das [EJH]-Team unterstützt haben:
    • in der Vorbereitung - vor allem beim Auswerten von 2013
    • bei den Ideenrunden zum Thema, (Dank an Universal für Ich? einfach? unverbesserlich?)
    • bei den Andacht- und Workshop-Konzepten,
    • beim Design vom Material,
    • beim Support in den Medien.
    Super großen Dank an alle, die vor Ort mitgeholfen haben als Techniker, Teamer_innen, Musiker, Moderatoren, Predigerin!
    Auch ein Großer Dank an die vielen Haupt- und noch mehr Eherenamtlichen in den 17 Standorten vor Ort.

    Dank an alle Schulen, die "frei" gegeben haben.
    Dank an die BASFI und das Jugendpfarramt in der Nordkirche für die Finanzierung.
    Dank an Herrn Freudenmann vom Terminal Tango für die gute Zusammenarbeit.
    Dank an den [EJH] Vorstand für´s Durchtragen!.

    Besonderer Dank an Jonas und Tobi für ein Jahr Arbeit!
  • Dienstag Nacht: Die Technik steht. Danke für Sound und Licht an Arne Voß und sein Team.
  • Mittwoch morgen: Siegmar & Tobias sind angespannt!
  • Anke & Eva warten am Info-Stand auf die Teilnehmer(-innenlisten).
  • Alex (der Große in der Mitte) wird moderieren. Sitzt der Text?
  • 11 Uhr: Das Empfangsteam ist startklar.
  • 12 Uhr: Die ersten Gäste kommen!
  • Festivalbänder für alle: Justus und Sven sind voll konzentriert bei der Arbeit.
  • Festivalbänder
  • Wir ist wo Du bist: Alle bekommen Sitzkissen von Nina & Team.
  • Julia hat die Pinken!
  • Die Flächenleute sind auf Position: Thomas vom [EJH] Vorstand ganz in schwarz.
  • Jonas (Regie) hat Alex (Moderation) ganz schön im Griff.
  • Alex startet den Jugendtag!
  • Musik: Blue Sensation aus der Jugendkirche Hamburg-Ost in Meiendorf.
  • Mitsingen!
  • Mitsingen klappt! Und Bewegungslieder gehen immer.
  • Die Band dreht auf.
  • Die Halle ist voll: über 850 Leute!
  • Landesjugendpastor Tilman Lautzas und Joerg Urbschat vom Männerforum der Nordkirche führen Hintergrundgespräche.
  • Experiment Interaktion: Mega-Kleingruppendiskussion.
  • Erster Test für die Feedbackkarten.
  • Weiter diskutieren...
  • Intensive Gespräche zu gar nicht so einfachen Fragen.
  • Zustimmung.
  • Nach der Interaktion folgt die Schlußandacht mit Pastorin Irmela Redhead aus Bergedorfer Marschen.
  • Alex von Blue Sensation: Super Musik.
  • Simon Gesang, Finja, Keyboard und Gesang, Tom am Schlagzeug.
  • Dank und Fürbitte.
  • Gebet
  • Altirischer Segen
  • Wir bleiben unperfekt aber gesegnet!
  • Feedback- wie hat es Euch gefallen? Die Auswertung läuft. Danke für die vielen Rückmeldungen.
  • Bis zum nächsten Jahr!