Evangelische Jugend Hamburg

Wir ist wo Du bist: [EJH]

70 Jahre [EJH] 11.10.2016 Epiphanienkirche | Alle Bilder (c) [EJH] - matthias-scharf-fotografie.de

tropfen Sonderausgabe

Kneipenquiz 70 Jahre [EJH]

Es wurden 57 Antwortzettel abgegeben. Es gab maximal 7 richtige Antworten. Hier die Verteilung der Antworten:

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Die beiden Siegerinnen sind Lonja und Jenny Mae! Herzlichen Glückwunsch!

Frage 1

Die [EJH] ist ein staatlich anerkannter Jugendverband in Hamburg. Und dies schon eine ganze Weile. Es dauerte auch eine solche, bis die noch junge Bundesrepublik soweit war und in Hamburg eine Behörde sich um Anträge  zur staatlichen Anerkennung kümmern konnte. Oder es kann auch an der [EJH] gelegen haben, dass es nicht so schnell ging, wie bei den anderen Jugendverbänden. Fast vier Jahre nach der Gründung war es am 21. Februar 1950 so weit. Und als das Schreiben angekommen war, konnte kurz danach auch die Aufnahme in den Landesjugendring geschehen. Die Zusammenarbeit dort war immer auch eine wichtige Aufgabe für die Aktivisten der [EJH]. Wisst ihr, wie viele Jugendliche die Evangelische Jugend damals repräsentierte? Ich kanns Euch sagen: 12.930. Was jedoch viel interessanter ist: Wie viele Kinder wurden in Hamburg im Jahr 2015 geboren?

Antwort: 19.768

 

Frage 2

Hamburg ist eine schöne Stadt, die viele schöne Häuser hat.

Manche sind schön groß und fein, andere ganz klitzeklein.

Da wohnen Menschen drin, von überall her und alle träumen im Sommer vom Meer.

Genug gereimt. Es gibt neben Wohnhäusern und Geschäftshäusern und Kulturpalästen auch Kirchen und andere Gebäude religiöser Gruppen. Über 120 Afrikanische und Asiatische christliche Gemeinden sind in der Stadt -  mehr Moscheen als katholische Kirchen - mindestens 2 Hindu-Tempel, sogar wieder Synagogen. Die [EJH] ist aber nur für die lutherischen Gemeinden zuständig. Und für die reformierten. Wie viele Gemeinden gibt es denn von denen in Hamburg?

Antwort: 1

 

Frage 3

Kaum einer ist sich im Klaren darüber, dass in Hamburg Religionsfreiheit ein Recht ist, das noch relativ jung ist. Das dänische Altona z. B. war da früher dran und erlaubte im 17 Jahrhundert auch anderen kleineren Religionen Glaubensfreiheit. So z.B,. den Mennoniten in der Großen Freiheit. Die nennen sich ja bekanntlich nach dem ostfriesischen Täufer und Reformator Menno Simons. Aber da will – oh Menno – meine Frage gar nicht hin. In der großen Freiheit spielte sich ja schon ne ganze Menge ab, auf das hier nicht näher eingegangen werden soll. Und da waren auch die Beatles ne Weile und spielten Musik und die [EJH] feierte den Jugendtag am Buß- und Bettag da auch schon mal. In Hausnummer 36. Ganz schlimmer Schuppen.  In welchem Jahr?

Antwort: 2008

 

Frage 4

Mit der evangelischen Jugend fahren jedes Jahr sehr viele Kinder und Jugendliche auf wunderbare Freizeiten. In den Erinnerungen alter Menschen bleiben Szenen und Geschichten am längsten in Erinnerung, die während lauer Sommernächte an der knisternden Glut von Lagerfeuern erzählt wurden. Auch ich könnte da eine ganze Menge erzählen, z.B. als wir in Groß-Wittfeitzen um halb fünf entschieden haben – aber das würde jetzt zu weit führen, deshalb ein andern mal – aber lustig wars schon – naja.

Die eifrig planenden Teams entwickeln in den oft zur Improvisation nötigenden Settings eines Zeltlagers oder einer Fahrradtour oder einer Segelreise ganz besondere Fähigkeiten. Sie können wie aus dem Nichts zur Höchstform der Gruppenanimation auflaufen, seelsorgerliche Fähigkeiten in der Begleitung ganz harmloser und ganz schön dramatischer Fragestellungen entwickeln, musikalisch-theatralische Wunderwerke inszenieren und Andachten tiefgehender Tiefe halten, die ganz manchmal das Leben umkrempeln.

All des passiert so auf Freizeiten und noch viel mehr, das Eltern erst nach vielen Jahren – wenn überhaupt erfahren.

Wissen sie eigentlich, wie weit der Weg vom Strandläufernest auf Sylt zur Feldstraße 20 auf Usedom ist?

Antwort: 545 km

Frage 5

Heute feiern wir 70 Jahre [EJH]. Die Frage stellt sich natürlich, wer da was feiert und ob der Jubilar oder die Jubilarin eigentlich stolz ist auf das erreichte oder ob da so viel offenes und unerledigtes ist, dass einem eine gewissen Wehmut überfällt? Es ging der [EJH] da so wie älteren Leuten bei dem Gedanken an die Kiste mit den unsortierten Fotos, die da auf dem Speicher steht und die man schon zu Beginn der Rentenzeit vor 12 Jahren unbedingt sortieren, archivieren und digitalisieren wollte, damit sich die Enkel ein Bild machen könnten, von dem, was war.

Das mit dem erinnern an alte Zeiten ist ja eh so eine Sache. Da verschwimmt doch ganz viel, wenn es um Daten und Jahre geht und manch einer kommt da durcheinander. Zum Beispiel kann sich irgendjemand hier im Raum erinnern, in welchen Jahren der Buß- und Bettag in ganz Deutschland Feiertag war?

Antwort: 1990-1994

Frage 6

Jugendverbandsarbeit setzt sich mal mehr und mal weniger bewusst gerne zwischen die Stühle von Kirche und Stadt oder auch frech auf welche, wo Zettel drauf liegen: „für die wichtigen Leute reserviert“. So ein Jugendverband verbindet Menschen, die bei dem Wort Verband eher an den 1. Hilfe-Koffer denken. Und manchmal sind wir ja auch das Pflaster auf die Wunden, die durch mangelnde Wertschätzung der Jugendarbeit gerissen werden.

An Tagen wie diesem klingt dagegen deutlich an, dass ohne die Jugend nix geht und selten was Neues passiert und deshalb natürlich alle ganz begeistert sind, von Kind und Kegel.

Aber so in den Niederungen von 75% Anstellungen ohne Büro und 500€ Etat - aber mit den Aufgaben Kindergottesdienst, Konfirmandenunterricht, Jugendgruppe, Jugendfreizeit, Jugendgottesdienst, Stadteilsozialarbeit, Schulvernetzung, Gemeindefestgestaltung und nicht zuletzt Hilfshausmeisterei erscheint dann das Wohlwollende Aufgabenaufdrücken überhand zu nehmen. „Ach ja und sie sind doch Jugend, da können sie doch Internet und dann machen sie doch mal `ne neue Gemeindehomepage…“

Aber was soll das Klagen und Jammern, am Ende sind wir Teil eines ganz schön großen Zirkus und haben den lieben Gott als Domteur oder Clown oder Zauberer oder im Publikum und so geht es auch dem Zirkus Abrax Kadabrax, den wir vorhin erlebt haben. Der hat noch mal welches Tier im Wappen (Logo)?

Antwort: Rabe

Frage 7

Die Jugendarbeit ist eine sich ständig wandelnde Sache, die doch immer gleich bleibt. Gibt es einen Begriff für sowas?

Immer wieder wird in neuen Gesichtern nach einem Zwinkern des Verstehens und einem Funken der Begeisterung für das gerade angebotene Programm gesucht wird. Aus zaghaften Versuchen des Mitmachens wird eigenständiges Tun und nicht selten wächst mit der Aufgabe, die einem oder einer zugetraut wird auch ein gutes Stück Verantwortung und drumherum entfaltet sich Persönlichkeit, die in ja schon da ist, aber oft erst im Ausprobieren von Ungewohnten aufblüht. Was ich sagen will: Partizipation. Kirche und… Jugendliche stürmen nicht gerade die Kirchräume und machen für ihre Sitze in Kirchenparlamenten wenn dann nur einen ganz ganz leisen Wahlkampf. Sie haben da ja auch keine Stimme. Obwohl sie den Mund aufmachen dürfen, zumindest. Eine Stimme haben sie bei der bevorstehenden Kirchengemeinderatswahl aber schon. Die dürfen sie abgeben. Ab welchem Alter?

Antwort: 14

 

 

 

 

 

Quer durch die Zeit - 70 Jahre [EJH] Fest-Gala-Party am 11.10.16

"Das wird ein Fest" - "nein ein Ball" - "eher ein Meet & Greet" - "Hauptsache es gibt was zu Essen" - "und zu trinken" - "und alle werden eingeladen" - "haben wir die Adressen?" - "und wird getanzt?" - "bloß nicht so lange Reden" - "und wie machen wir das mit der Geschichte?" - "Hauptsache Spaß!"

So oder so ähnlich liefen die Debatten, als uns klar wurde, dass die [EJH] in diesem Jahr 70 Jahre alt wird. Sowas muß gefeiert werden. Das war schnell klar. Aber wer wird bei so einer Veranstaltung eigentlich gefeiert? Es sind eine ganze Menge:

Alle die aktuell mitmachen bei unseren Projekten und Freizeiten, alle die aus dem [EJH] Vorstand und Vollversammlungen der letzen Jahre, all die vielen, die in den Kirchengemeinden vor Ort aktiv sind - die Hauptamtlichen und die vielen Ehrenamtlichen. Erfreulich viele Menschen. Alle sind eingeladen.

Dienstag, den 11. Oktober 2016, ab 18 Uhr

Epiphanienkirche Winterhude, Großheidestr. 44, 22303 Hamburg Epiphanien-Kirche Saal

Wir freuen uns über Grußworte von Bischöfin Kirsten Fehrs und Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard und zahlreiche Gäste aus allen Bereichen der [EJH] udn der Nordkirche.

JIM´s Bar bietet alkoholfreie Cocktails, Es gibt was leckeres zu Essen & zu trinken, die Tanzschule Bartel probt mit Jugendlichen aus der [EJH] Tänze aus 7 Jahrezehnten, um uns zum Mittanzen zu animieren, der Zirkus Abrax Kadabrax zeigt seine Kunst. Eine Festschrift entsteht, in der Geschichten der Jahrzehnte von den Kontinuitäten und Umbrüchen erzählen.

Wer also gerne dabei sein will, kramt seinen Konfirmationsanzug oder das Abiball-Kleid raus, oder zieht sich sonst was tanzfreudig-chickes an und kommt vorbei. 

Anmeldung per EMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Nachdem die Jugendwerke und Jugendpastoren Mitte Mai 1946 im Rahmen der E.K.i.D. zu einem gemeinsamen Entschluss gelangten, eine Jugendkammer zu installieren, war der Weg frei zum Aufbau einer eigenständigen Struktur evangelischer Jugendarbeit in Hamburg: die Jugendkammer der Hamburgischen Landeskirche wurde am 11. Oktober 1946 gegründet. Zugleich wurde proklamiert: „angesichts ihrer kirchlichen Gemeinsamkeit schließen sich die verschiedenen Glieder evgl. Jugendarbeit in Hamburg zur „Evangelischen Jugend Hamburgs" zusammen.  Aus der Geschichte der [EJH] von Wolfgang Nacken

 

Epiphanienkirche 70 Jahre [EJH]