Evangelische Jugend Hamburg

Wir ist wo Du bist: [EJH]

Vergessen? Niemals!

27-Januar-ljr-hh

Gedenken und Verantwortung

In Hamburg gibt es aktuell nur wenig offene Unterstützung für die Meinungen sog. "patriotischer Europäer".  Das Wissen über die deutsche und europäische Geschichte im 20. Jahrhundert ist aber leider nicht wirklich groß. Genauso ist es keine Selbstverständlichkeit, dass dieses Wissen zu bewußter Verantwortungsübernahme führt.

Jede neue Generation wird sich auf unterschiedliche Wiese diesen Fragen stellen müssen. Der "Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" führt auch 70 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialistischen Regimes  in Deutschland ein kümmerliches Dasein. Die "Befreiung von Auschwitz" am 27. Januar 1945 ist ein Ereignis, das zugleich die Überwindung des Schreckens und die Möglichkeit des Schrecklichen selbst symbolisiert. 

Gemeinsam mit anderen Jugendverbänden im Landesjugendring will die [EJH] an diesem Tag öffentlich Erinnern und den Opfern Gedenken.

Foto-Aktion & Diskussion in der Hamburger Innenstadt

Vor 70 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Doch was hat der 27. Januar heute mit mir zu tun? 
Zwischen 16 und 18 Uhr seid ihr eingeladen Euch diese Frage zu stellen und auch vorbeikommende Passant_innen zu interviewen.

Die Antworten auf diese Frage werden auf Zettel geschrieben und die Passanten damit fotografiert. Die Fotos werden dann  vor Ort ausgestellt. Somit entsteht eine Sammlung unterschiedlicher Assoziationen und Reaktionen auf diesen Gedenktag und seine Bedeutung für die Gegenwart. 

Im Anschluss an die Foto-Aktion (16-18 Uhr) wird es eine Nachbereitung geben (18.30-19.30 Uhr), im Rahmen derer die Aktion reflektiert wird und junge Menschen über verschiedene Formen des Gedenkens in Austausch treten können. Die Frage nach der Bedeutung des Gedenkens für junge Menschen, die keine Zeitzeug_innen (mehr) im unmittelbaren familiären Umfeld haben, soll diskutiert und Bezüge zur Gegenwart hergestellt werden.

Für das leibliche Wohl wird mit Tee, Wasser, Snacks und einer heißen Suppe gesorgt sein.
Sollten Schüler/innen die Teilnahme ab 16 Uhr nur möglich sein, wenn sie dafür vom Unterricht befreit werden, helfen wir gerne mit einem Schreiben an die zuständige Person (z.B. Klassenlehrer/in). Bitte meldet Euch in diesem Fall einfach bei uns!

Ort und Zeit: 

Hamburger Innenstadt, Treffpunkt im Seminarraum der Rathauspassage (unterirdisch am Eingang zur U/S-Jungfernstieg am Rathaus)
Dienstag, 27. Januar 2015, 16-18- Fotoaktion 18-20 Uhr Diskussion

Veranstalter: Landesjugendring Hamburg e.V. in Kooperation mit mehreren Jugendverbänden | Kontakt: LJR | Dennis Blitz |  (040) 31 79 61 14 |  

 

Heute anfangen, die Welt zu verändern

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Anne Frank schrieb ihre Geschichte nicht auf, um die Welt zu verändern. Aber sie wurde überall gelesen und hat Leser und Leserinnen verändert und inspiriert, Und damit veränderte Anne Frank vielleicht auch die Geschichte unserer Welt.

In der Jugendkirche in Hamburg-West ist vom 7. Februar - 4. März 2014 eine intensive und jugendgemäße Ausstellung des Anne-Frank-Zentrums Berlin zu erleben. 

Begleitet von jungen Ehrennamtlichen können Schulklassen und Jugendgruppen die Geschichte von Anne, ihrer Familiie und der Unterstützenden ganz persönlich miterleben. Doch die Ausstellung geht einen Schritt und fragt: Wer bin ich? Was kann und was muss ich heute tun?

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung wurde u.a. von Bischöfin Kirsten Fehrs und Christa Götsch (MdB-HH) begleitet, die besonders den Einsatz der Jugendlichen für eine Erinnerungsarbeit würdigten. 

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