Evangelische Jugend Hamburg

Wir ist wo Du bist: [EJH]

Das Checkheft Freizeiten

Freizeiten 

spielen in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Konfirmanden eine gleichbleibend wichtige Rolle. Sie finden zu allen Jahreszeiten und mit unterschiedlicher Dauer statt: als Jugendfreizeit klassisch über zwei Wochen am Meer in den Sommerferien, als Konfirmanden-Reise übers Wochenende, als Ski- oder Städtereise, als Tour auf einem Segelschiff oder im Rahmen internationaler Jugendbegegnungen, als Kinderübernachtungen in Kirchen oder auch auf Festivals und Kirchentagen. 

Wozu eine Checkliste?

Keine Frage: Die Freizeiten der Evangelischen Jugend sind geprägt von einer hohen inhaltlichen und organisatorischen Qualität. Dies begründet sich aus der langen Tradition der Freizeitarbeit. In jedem Jahr stellen sich Teams die Frage: „Wie machen wir´s in diesem Jahr noch besser als im Letzten?“
Mit diesem Checkheft wollen wir auf einige Punkte in Bezug auf Prävention sexualisierter Gewalt und Grenzverletzungen aufmerksam machen, die es wert sind, regelmäßig in den Blick genommen zu werden. Gerade scheinbare ‚Kleinigkeiten‘ können die Wahrnehmung schärfen, um das Ganze noch besser zu gestalten. Deshalb haben wir uns verschiedene Teilaspekte von Freizeiten aus der Perspektive von Prävention sexualisierter Gewalt und Grenzverletzungen angesehen.

Viele Fragen – wenig Antworten!

Wir haben Fragen formuliert, die für alle Macher*innen und Verantwortlichen gedacht sind. Also für die, die in den verschiedensten Funktionen für Freizeiten arbeiten. Die Antworten können in der Regel von den Teams selbst formuliert werden. Sie bauen auf den Vorerfahrungen und Haltungen auf, die auch sonst für Evangelische Freizeitarbeit leitend sind.
Die sehr unterschiedlichen organisatorischen Bedingungen und auch verschiedenen Zielgruppen und Zielsetzungen von Freizeiten lassen aus unserer Sicht einheitliche Antworten für alle nicht zu. Wichtig ist, dass sich die Teams immer wieder selbst diesen Fragen stellen und Antworten formulieren. Für das ‚Antworten finden‘ solltet ihr Euch in der Vorbereitung mit den Freizeiten-Teams Zeit nehmen. Denn gerade die gemeinsame Diskussion wird klar machen, was eben nicht ‚von alleine‘ klar ist.
So könnt ihr Eure Regeln und Absprachen gemeinsam festlegen und auch den Teilnehmer*innen und Dritten gegenüber klar sein in dem, was bei Euch ‚Sache‘ ist. An einigen Stellen geben wir mit der Formulierung ‚Wir finden‘ vor, in welche Richtungen wir Antworten formulieren oder wo weitergehende Informationen zu finden sind.

Das Checkheft findest Du hier

Bestellungen

Dieses Checkheft wird in gedruckter Form zum Selbstkostenpreis zzgl. Versandkosten abgegeben. Wir wünschen uns eine weite Verbreitung.

Anfragen und Bestellungen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! richten.

Feedback

Autor: Siegmar Grapentin unter der Mitarbeit des Teams des Jugendpfarramtes in der Nordkirche.
Wir wollen dieses Checkheft laufend verbessern. Deshalb freuen wir uns über Feedback, Kritik, Anregungen und Korrekturen:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 040-30620-1372/1370

Herausgeberin

Jugendpfarramt in der Nordkirche

Koppelsberg 5, 24306 Plön

www.jupfa.nordkirche.de

Selbstverpflichtung oder Führungszeugnis?

  • Wie stellen wir sicher, das nur diejenigenin der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit mitarbeiten, die sich mit dem Thema Sexuller Missbrauch / Prävention auseinandergesetz haben?

  • Und wie können wir sicher gehen, das niemand, der bereits einschlägig vorbestraft ist, bei uns in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen  kommt?

Die Evangelische Jugend Hamburg unterstützt hier die Verbreitung der Selbstverpflichtungserklärungen der Jugendarbeit in der Nordkirche.  Alle Informationen dazu finden sich auf der Internetseite: 

www.komm-mir-nicht-zu-nah.de

Die Evangelische Jugend Hamburg bzw. die Kirchengemeinden und Kirchenkreise in Hamburg müssen sich darüber hinaus fragen: Wer hat welchen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen?

In dem am 1.1.2012 in Kraft getretenen ‘Bundeskinderschutzgesetz’ wird ein Führungszeugnis für die Hauptamtlichen verpflichtend geregelt. Für die Ehrenamtlichen fordert das Gesetz dazu eine Klarstellung in einer 'Vereinbarung zwischen öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe'. Diese Vereinbarungen bilden den Rahmen für die angeschlossenen Verbände und Institutionen. Das Gesetz verlangt vom Träger zu prüfen, welche Tätigkeiten der/die Ehrenamtliche ausübt. Dabei wird die „Art, Intensität und Dauer des Kontakts dieser Personen mit Kindern und Jugendlichen“ beurteilt und so das Gefährdungspotential abgeschätzt. Außerdem sind sicherlich Faktoren wie Bekanntheit der Personen und Bezug zur Gruppe zu beachten. Wobei nicht außer Acht gelassen werden darf, dass oft enge Bekannte zu Tätern werden.  Ziel ist es, potentielle / vorbestrafte Täter aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fernzuhalten. Dafür hat die Nordelbische Kirchenleitung im August 2011 eine Verwaltungsvorschrift erlassen, die für alle Ebenen und für Haupt- und Ehrenamtliche im Raum der Nordkirche eine eindeutige Regelung enthält. Sie ergänzt die

Vereinbarung zwischen [EJH] und BASFI

Theater und Prävention für Jugendliche

Sa, 8. Oktober 2016, 14 - 17 Uhr Gemeindesaal-Erlöserkirche, Bramfelder Weg 25b, 22159 Hamburg

Achtung Grenzgebiete 2015 4

Theaterstück "EinTritt ins Glück"

In der Geschichte erleben unsere Zuschauer, wie sich vier Jugendliche begegnen. Paul, Ole, Alex und Sarran ziehen sich gegenseitig an - sie provozieren, stacheln an, reden übereinander, verlieben sich. Schnelle jugendsprachliche Dialoge und Monologe geben einen direkten Einblick in ihre Gefühlswelt. Dabei wird klar: Bei den Vieren dreht sich alles nur um das Eine. Aber was ist das eigentlich? Liebe? Sex? Anerkennung in der Clique? Freundschaft? Zärtlichkeit? Die Angst zu versagen? Was suchen die Vier? Und: Wollen sie wirklich das gleiche?

Trailer unter www.theaterpaed-werkstatt.de

Dieser Tag ist für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, sowie deren Hauptamtliche und Pastor_innen angelegt.

Es soll Mädchen und Jungen darin stärken, Grenzen zu erkennen und zu respektieren und sie ermutigen sich bei Grenzüberschreitungen zu wehren und Hilfe zu organisieren.

Es soll Erwachsenen, vor allem Fachkräften aus der kirchlichen Jugendarbeit Anregungen für die Präventionsarbeit und den Umgang mit Übergriffen vermitteln. Und sie dabei unterstützen, mit "ihren" Kindern und Jugendlichen über das Thema ins Gespräch zu kommen. 

Grenzgebiete

Workshops:

Nach einer kurzen Pause gehen die Jugendlichen mit den vier Darsteller_innen in vier Workshops, um das Gesehene zu vertiefen und ihre Fragen zu stellen. Jugendgruppenleiter_innen, die sich die Veranstaltung als Fortbildung anrechnen lassen wollen, werden mit Ute Andresen (Jugendpfarramt HH-West/ Südholstein) und Helen Joachim (Arbeitsstelle Ev. Jugend HH-Ost) für das Thema sensibilisiert und können es vertiefen.

Vorbereitung

Hauptamtliche und Pastor_innen können sich früher über das Thema und Theaterstück informieren. Gemeinsam werden wir uns den Trailer anschauen und ins Gespräch kommen. Eine thematische Auseinandersetzung ist notwendig, um die Jugendlichen gut zu begleiten. Termin: 22. September 2016 Haus der Kirche, Kieler Str. 103, 22779 Hamburg

Die Teilnahme an Theaterstück und Workshop ist als Juleica-Verlängerungsseminar anrechenbar!

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Zur Anmeldung zum Fachtag einfach eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken

Prävention sexueller Gewalt


STOP MISSBRAUCH STRAFBAR webDie Konferenz der Nordelbischen Jugendpfarrämter und die Vollversammlung der Nordelbischen Jugendvertretung haben am 26.02.2011 gemeinsam zur „Prävention sexueller Gewalt“ gearbeitet.

Komm-mir-nicht-zu-nahErgebnisse waren

. die Einführung einer Selbstverpflichtungserklärung

- die Aufbereitung von weitergehenden Informationen in einer Handreichung, die auch in einem eigenen Internetauftritt zugänglich ist.

- Beginn einer vertieften Schulungsarbeit für Haupt- und Ehrenamtliche mit Fachtagungen,  neuen Modulen für die Teamer- / juleica-Ausbildung, Modulen für Schulungen in den Kirchengemeinden und Begleitung der Verfahren zur Schaffung von Präventionskonzepten in den einzelnen Kirchenkreisen.