Evangelische Jugend Hamburg

Wir ist wo Du bist: [EJH]

Ein Einblick in die EU – Nora fährt nach Brüssel

Europa - weit weg?

Nora Gutdeutsch auf der JKK 2015Brüssel ist weit weg von Hamburg. Brüssel ist weit weg von der Realität. Das was in Brüssel passiert, wird von oben entschieden, sagen welche. Brüssel ist ein Symbol. Ein Symbol für Europa, das Europa der EU-Komission, des Parlamentes, der großen europäischen Politik, die sich so fern anfühlt und trotzdem immer wieder in unser Leben kommt.

Mit der Bahn ist Brüssel sieben Stunden von Hamburg weit weg. Mit dem Flieger dauert es nur eine. Ich will mir dieses Brüssel ansehen und einen Blick werfen auf dieses Europa, das gerade so viel Kritik bekommt. Ich fahre nach Brüssel im Rahmen eines Seminars der AEJ, das sich den Namen „Politik Konkret“ gegeben hat. Mit 17 anderen Jugendlichen aus ganz Deutschland treffe ich mich am Samstag in unserer Unterkunft mitten im Zentrum Brüssels.

Die AEJ -mittendrin!

Die Tage in Brüssel waren voll mit Spannendem. Uns begrüßt Doris Klingenhagen, die als Referentin für Europäische Jugendpolitik in Brüssel wohnt und für die AEJ (Arbeitsgemeinschaft Evangelischen Jugend), in der wir, als Evangelische Jugend Hamburg, auch mit vertreten sind, arbeitet. Sie versucht uns grob die Struktur der EU-Institutionen zu erklären und zeigt uns das Haus der EKD, das sich in direkter Nachbarschaft zur EU-Kommission befindet und hier nur eins der unzähligen (geschätzt 1500) Lobbyisten-Büros ist.

 

Weiterlesen

Weltweite Jugendkonferenz am 24. Januar

Global Skype First Steps 7Am 24. Januar 2015 wird an ganz vielen Orten der Welt eine Jugendkonferenz stattfinden. Und zwar nicht in großen Kongresshallen, sondern dort, wo Jugendliche sowieso oft sind: im Netz! Und Ihr könnt dabei sein und mit Hilfe von „Skype“ mit Jugendlichen aus aller Welt in Kontakt kommen- So könnt ihr  Euch mit ihnen über die wichtigsten Fragen der Welt austauschen: Eure Fragen!

Weiterlesen

Komm mit nach Europa

Gottesdienst im Rahmen der Europawoche

764px-Europe satellite orthographicEuropa ist ein Thema mit tausend Themen:

1,4. Millarden Euro damit Jugendliche sich frei in Europa bewegen können (Erasmus+) / Ukraine - demokratischer Teil Europas oder Teil des russischen Slavenreiches  / Warum denn Europa? Ich bin Weltbürger_in! / Bankenrettung statt Jobs für Jugendliche / Globale Wirtschaftsmacht - oder provinzielle europäische Wertegemeinschaft / europäische Ideale - und welche? / Festung Europa - offen nur für Reiche?/ geeinter Multikulti-Kontinent oder zersplittert in neuem (alten) Nationalismus / christliches Abendland - bedroht vom Islam oder religiöse Freundschaft und Vielfalt in einem offenen demokratischen Europa / Wo fängt Europa an und wo hört es auf? / Gehört die Türkei dazu - oder doch Israel? / Kolonialismus mit anderen Mitteln (Kämpfen in Zentralafrika) oder friedensstiftende Maßnahmen (humanitäre Hilfe) / und so weiter uns so fort.

"Europa ist ein Kontinent, der 're-evangelisiert' werden muß", sagt der Papst.

"Europa interessiert mich nicht. Was das mit der EU soll, verstehe ich sowieso nicht", sagen Jugendliche.

Was bedeutet Europa für junge Christen? Darüber wollen wir in diesem Gottesdienst nachdenken.

 

Sonntag, 4. Mai 18 Uhr Michel  (St. Michaeliskirche, Englische Planke)

im Rahmen der Europawoche feiren wir diese "Praytime" im Michel.

Musik & Liturgie: Jan Keßler & Britta Osmers, Michel

Predigt: Diakon Siegmar Grapentin, [EJH]

Rund um die Ostsee

bien 

das Festival kommt nach Deutschland und Hamburg. Vom 21.-25. Juli 2014 treffen Jugendliche aus den baltischen Republiken, den skandinavischen Ländern, Deutschland und Polen auf dem Koppelsberg bei Plön und in Hamburg zusammen. bien steht für "baltic intercultural and ecumenical network". Sei dabei und erlebe (Nord-)Eropa live und ganz besonders!

 

MUT zu mehr Europa - aber welches Europa wollen wir?

Diskussion zur Europawahl - Eine Veranstaltung im ökumenischen Forum in der Hafencity

Dienstag, den 20. 05. 2014, 20.00 bis ca. 22.00 Uhr

Erst diskutieren, dann gut informiert wählen!

Eine Europapolitik,

  • für die die Würde des Menschen innerhalb und außerhalb ihrer Grenzen unantastbar ist,

  • die wirtschaftliche Beziehungen stärkt, die die ökologischen Folgen und die Konsequenzen für die kleinbäuerliche Landwirtschaft bei uns wie auf anderen Kontinenten im Blick haben,

die Klimagerechtigkeit tatsächlich umsetzt

das sind aus kirchlicher Sicht Beispiele für relevante politische Fragen und Aspekte.

Aber auch:

Europäische Entwicklungs- und Sicherheitspolitik, bioethische Themen, Flüchtlingspolitik, Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung, denn all das wirkt sich auch für uns in Hamburg aus, ob es um Nachhaltigkeit in Bezug auf den Hamburger Hafen und die Meere geht, um die Flüchtlinge in Hamburg oder um die Qualität der Nahrung auf unseren Tellern.

Über diese Themen diskutieren zunächst die Gäste auf dem Podium: PolitikerInnen und kompetente kirchliche Fachleute, anschließend auch die Teilnehmenden.

Podium mit: Katharina Fegebank (DIE GRÜNEN), Sabine Steppat (SPD), Dr.Najib Karim (FDP), Dr. Roland Heintze (CDU) - angefragt,Fabio de Masi (Die Linke) - angefragt, Fanny Dethloff (Flüchtlings- und Menschenrechtsbeauftragte der Nordkirche), Jan Christensen (Pastor für Umweltfragen der Nordkirche), Susanne Hesemann (Brot für die Welt, Fachbereichsleiterin "Weltweite Diakonie")

Weitere Beiträge ...